HRZ

Windows 2000

DFUE-Zugang zum Internet

Stand: 16.03.2000

Der PC benötigt für den Internet-Zugang über den analogen Telefonanschluß ein Modem (von: Modulation/Demodulation). Bei Verwendung eines externen Modems an einer seriellen Schnittstelle des PC ist unter Windows 2000 keine weitere Software nötig. Der Zugang erfolgt mittels Point-to-Point-Protokoll (PPP). Der vorliegende Text beschreibt die Konfiguration von Modems, PPP und TCP/IP unter Windows 2000 für die Zugangs-Server des HRZ.


Inhaltsverzeichnis

Top Server, Voraussetzungen, Modem, DFÜ-Netzwerk, Verbindung, Aufbau, Test, Abbau, Hinweise

Eingangsvoraussetzungen

Top Server, Voraussetzungen, Modem, DFÜ-Netzwerk, Verbindung, Aufbau, Test, Abbau, Hinweise

Modem installieren

Top Server, Voraussetzungen, Modem, DFÜ-Netzwerk, Verbindung, Aufbau, Test, Abbau, Hinweise

DFÜ-Netzwerk installieren (PPP und IP)

Die Client-Software für PPP (DFÜ-Netzwerk) sowie TCP/IP als Netzwerkprotokoll werden von Windows 2000 nach Bedarf automatisch hinzugeladen und müssen nicht mehr getrennt installiert werden. Allerdings muß dies in den Eigenschaften einer DFÜ-Verbindung vermerkt sein, vgl. die Einstellungen unter 'Netzwerk' im folgenden Abschnitt.

Top Server, Voraussetzungen, Modem, DFÜ-Netzwerk, Verbindung, Aufbau, Test, Abbau, Hinweise

Verbindung installieren

Top Server, Voraussetzungen, Modem, DFÜ-Netzwerk, Verbindung, Aufbau, Test, Abbau, Hinweise

Aufbau einer Verbindung

Zusätzlich erscheint rechts unten in der Task-Leiste das Symbol Verbindungsicon: zwei Bildschirme. Sie verfügen nun über eine PPP-Verbindung zum Internet, über die die verschiedenen Internet-Anwendungen wie Mail-Programm, WWW-Browser etc. arbeiten können.

Ein Klick mit der rechten Maustaste auf das Verbindungs-Icon öffnet ein Kontextmenü, das Ihnen unter Status eine bequeme Kontrolle des Verbindungsstatus ermöglicht. Das Statusfenster hat die beiden Register Allgemein und Details:

Fenster: Status von HRZ Uni Marburg, Register Allgemein Fenster: Status von HRZ Uni Marburg, Register Details

Unter Details können Sie im Punkt Client-IP-Adresse die Ihnen zugewiesene IP-Adresse feststellen; im Beispiel ist es die 193.174.76.147.

Top Server, Voraussetzungen, Modem, DFÜ-Netzwerk, Verbindung, Aufbau, Test, Abbau, Hinweise

Testen der Verbindung

Es empfiehlt sich, vor der Benutzung einer Internet-Anwendung wie z.B. Netscape einen kurzen Test der Verbindung durchzuführen. Dazu dient das Testprogramm ping, das bei Windows 2000 mitgeliefert wird. Es muß wie folgt aus dem DOS-Fenster heraus aufgerufen werden:

  1. Wählen Sie aus dem Startmenü unter Programme|Zubehör den Punkt MSDOS-Symbol Eingabeaufforderung aus. Es erscheint ein DOS-Fenster mit Kommandozeile.

  2. Geben Sie dort das Kommando ping 137.248.1.76 ein; die Eingabe wird mit mit der RETURN-Taste abgeschlossen.
    Bei bestehender Verbindung sollte der mit Rechner mit der IP-Adresse 137.248.1.76 (das ist mailer.uni-marburg.de) etwa wie folgt antworten:

    DOS-Fenster: C:\> ping 137.248.1.76

    Erhalten Sie stattdessen die Meldung Zielhost nicht erreichbar, dann ist der Aufbau der Verbindung fehlgeschlagen, oder sie wurde bereits wieder abgebaut. Versuchen Sie in diesem Fall eine erneute Einwahl. Falls Sie mit einem externen Modem arbeiten, schalten Sie es dazu vorher aus und wieder ein, um es sicher zurückzusetzen. Beobachten Sie, ob das Modem überhaupt mit der Wahl beginnt (Kontroll-Leuchte OH leuchtet, Sie hören Wähltöne wie beim Telefon) und ob der Anruf vom Zugangs-Server angenommen wird (2-4 Freizeichen, dann für einige Sekunden Pfeif- und Krächzgeräusche).

    Wird tatsächlich eine Datenverbindung aufgebaut, dann sollte zusätzlich die Kontroll-Leuchte CD bzw. DCD an Ihrem Modem aufleuchten. Danach sollten Username und Paßwort überprüft werden. Ist die Prüfung erfolgreich, dann erscheint das Fenster Verbunden mit ... bzw. das Symbol Verbindungsicon: zwei Bildschirme (rechts unten in der Taskleiste). Nun können Sie einen erneuten Versuch mit dem ping-Kommando starten.

    Stoßen Sie im Verlauf der Einwahlprozedur auf Probleme, merken Sie sich, welcher Teilschritt fehlgeschlagen ist und notieren ggf. die Fehlermeldung. Brechen Sie den Versuch zunächst ab und fahren Sie mit Punkt 8 fort.

  3. Falls 2. erfolgreich war, geben Sie bitte jetzt ping mailer.uni-marburg.de im DOS-Fenster ein.

    DOS-Fenster: C:\> ping mailer.uni-marburg.de

    Falls der Mailer wie oben gezeigt antwortet, weiter mit 4.

    Erhalten Sie stattdessen die Meldung Unbekannter Host mailer.uni-marburg.de, so funktioniert Ihr Name-Service nicht, d.h. Ihr Rechner kann Internet-Namen nicht in IP-Adressen umsetzen. Sie sollten sich in diesem Fall -- ebenfalls im DOS-Fenster -- mit dem Kommando
    ipconfig /all
    die IP-Konfiguration anzeigen lassen, die Ihnen vom Zugangs-Server zugewiesen wurde:

    ipconfig /all im DOS-Fenster

    Bitte notieren Sie sich die angezeigten DNS-Server.

  4. Wenn alle Tests beendet sind, schließen Sie das DOS-Fenster wieder, indem Sie das Kommando exit eingeben und die RETURN-Taste betätigen.

  5. Bauen Sie die Verbindung ab (s.u.).

  6. Als nächstes sollten Sie Ihre Internet-Anwendungen (Netscape, WS_FTP etc.) installieren und konfigurieren.

  7. Bauen Sie eine Verbindung auf und testen Sie die installierten Internet-Anwendungen. Treten dabei Probleme auf, führen Sie bitte 1. bis 5. nochmals durch und notieren die Ergebnisse.

  8. Bitte wiederholen Sie bei Problemen den Einwahlversuch und -- falls der Verbindungsaufbau gelingt -- die oben beschrieben Tests, bevor Sie im HRZ anrufen: Zuständig sind Herr M. Pauly, Tel. 28-23527 und Herr G. Scheuermann, Tel. 28-23525.

Top Server, Voraussetzungen, Modem, DFÜ-Netzwerk, Verbindung, Aufbau, Test, Abbau, Hinweise

Abbau der Verbindung

Der Abbau der Verbindung erfolgt am einfachsten über das bereits erwähnte Statusmenü: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Verbindungs-Icon Verbindungsicon: zwei Bildschirme in der Taskleiste und wählen Sie im Statusmenü Verbindung Trennen. Die Verbindung wird nun abgebaut; das Verbindungs-Icon verschwindet aus der Taskleiste. Der Zugangs-Server trennt die Verbindung auch automatisch, wenn länger als 10 Minuten keine Aktivität auf der Leitung mehr verzeichnet wird.

Top Server, Voraussetzungen, Modem, DFÜ-Netzwerk, Verbindung, Aufbau, Test, Abbau, Hinweise

Telefonkosten sparen

Mit den meisten Internet-Programmen (z.B. Netscape oder Pegasus Mail) kann man nach dem Abbau der Verbindung im Offline-Modus weiterarbeiten. Insbesondere beim Bearbeiten von Email empfiehlt sich folgende Arbeitsweise:

Auch beim Surfen im WWW kann es sinnvoll sein, die Verbindung zu trennen -- z.B. weil sie endlich eine Seite gefunden haben, die zu lesen sich lohnt -- und sie später wie beschrieben wieder aufzubauen. Windows 2000 hat dafür auch eine Automatik, die jedoch nicht immer funktioniert.

Top Server, Voraussetzungen, Modem, DFÜ-Netzwerk, Verbindung, Aufbau, Test, Abbau, Hinweise

Hinweise zu TK-Anlagen

Beim Betrieb des Modems an einer TK-Anlage (Nebenstellenanlage) sind zwei Dinge zusätzlich zu beachten:
 Uni Marburg / HRZ / Modem/ISDN-Zugang / Windows 2000 Top

Martin Pauly (erste Fassung: 09.03.2000, voriger Stand: 09.03.2000)